ANGEBOTSNAME: BVT-CAM Private Equity Global Fund IX Secondaries
MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
Einzahlungen der Anleger sind wie folgt fällig: 40% der Einlage und das Agio sofort, 30% der Einlage am 31.03.2011 und 30% der Einlage am 31.03.2012.
AUSSCHÜTTUNG: Liquiditätsüberschüsse der Fondsgesellschaft werden grundsätzlich nicht reinvestiert, sondern ausgeschüttet. Der Anbieter nimmt an, dass erste Ausschüttungen der Fondsgesellschaft drei bis vier Jahre nach Fondsschließung erfolgen können. Bei erfolgreicher Investitionsstrategie sollten die Ausschüttungen der Fondsgesellschaft nach dem 4. bis 6. Jahr nach Fondsschließung insgesamt den Kapitaleinsatz der Anleger kompensiert haben.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die geplante Dauer der Fondsgesellschaft beträgt 10 jahre (+ max. 4 Jahre Verlängerungsoption). Die Beteiligung kann bis zum Ablauf des 31.12.2020 grundsätzlich nicht beendet werden.
FINANZIERUNG: Auf Fonds-Ebene handelt es sich um einen reinen Eigenkapitalfonds. Die geplante Investition der Fondsgesellschaft ist davon abhängig, dass ein Gesamtbetrag des Kapitals von mindestens 5 Mio. Euro erreicht wird. Der prognostizierte Investitons- und Finanzierungsplan geht von einem Kommanditkapital von 30 Mio. Euro aus. Die Aufnahme von Fremdkapital ist auf Ebene der Fondsgesellschaft nicht vorgesehen.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Keine negativen steuerlichen Ergebnisse, Investment ist renditeorientiert. Der Anleger erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen (vermögensverwaltende Tätigkeit). Die Fondsgesellschaft vermittelt den Anlegern Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der Abgeltungsteuer in Höhe von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag (5,5%) und ggf. Kirchensteuer unterliegen.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die Investitionen der Fondsgesellschaft in die Zielfonds sollen zum einen über - bei Prospektaufstellung noch nicht feststehende - so genannte Sekundärmarktfonds (Secondary-Fonds) erfolgen. Die Secondary- Fonds wiederum übernehmen bestehende Beteiligungen (Primaries) an Zielfonds von Investoren, wenn diese sich vorzeitig von ihren Beteiligungen trennen wollen, oder - im Fall so genannter Secondary-Direct- Fonds - investieren unmittelbar in Unternehmensbeteiligungen von Zielfonds, indem z.B. deren Restportfolio zur Beschleunigung der Liquidationsphase des Zielfonds übernommen wird. Ziel dieses Investitionsansatzes ist die Erzielung einer möglichst breiten Streuung des Portfolios über unterschiedliche Finanzierungsphasen, Regionen, Deal- Flow-Quellen, Transaktionsvolumina und Reifegrade. Dabei wird der U.S.-amerikanische Buyout-Markt den Schwerpunkt des Portfolios bilden. Ein Großteil der Beteiligungen an Secondary-Direct-Fonds und Secondary-Fonds erfolgt in USD. Daneben plant die Fondsgesellschaft, auch durch selbst generierte Secondary-Transaktionen in Zielfonds zu investieren, d. h. bestehende Private Equity-Fondsbeteiligungen direkt von Investoren ohne Zwischenschaltung eines Secondary-Fonds zu übernehmen. Die über das eigene Netzwerk generierten Transaktionen und Co-Investitionen mit Secondary-Fonds sollen vorrangig im europäischen Buyout-Segment getätigt werden.
FONDSMANAGEMENT: CAM unter dem Dach der DB Private Equity, die als neues Kompetenzzentrum das Private Equity-Geschäft der
Deutschen Bank bündelt. Die DB Private Equity umfasst die Aktivitäten der ehemaligen SOPEP sowie der Private
Equity Einheit des Private Wealth Managements der Deutschen Bank und des Private Equity Secondary-Geschäfts
der Deutschen Bank (vormals unter der Marke "RREEF" auftretend). Mit Assets under Management von rund
8 Mrd. USD zählt DB Private Equity bereits zu den größten fünf PE-FoF-Managern in Europa).
BESONDERES:
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Private Equity im
weiteren Sinn beteiligen sich Investoren am Eigenkapital
wachstumsstarker Unternehmen, um im Gegenzug an deren wirtschaftlichem
Erfolg zu partizipieren. Private Equity ist die Investition in
Unternehmen, die einen Bedarf an Eigenkapital haben. Diese Art der
Investition ist stark mit dem Gründergedanken verbunden. Die Zugabe von
Eigenkapital unterstützt heute Unternehmen in den verschiedensten
Phasen: Ihrer Gründung, ihrer Expansion, ihrer Internationalisierung,
der Ausgliederung von Unternehmensteilen, der Übernahme durch das
eigene Management und vielen weiteren Phasen, in denen Bedarf an
Eigenkapital besteht.
Dieser Markt ist ein Wachstumsmarkt.
Gerade in Zeiten, in denen Banken nur sehr schleppend Finanzmittel für
Unternehmen zur Verfügung stellen, wird dieser Bereich immer wichtiger
und auch immer rentabler für die Investoren.
Die Beteiligung an
einen Private Equity-/Venture Capital-Fonds ist aufgrund des
vermögensverwaltenden Charakters der Beteiligung in der Regel
steuerfrei (für den Fall, dass die Investitionen vor dem 31.12.2008
getätigt wurden). Danach unterliegen die Erträge der Abgeltungssteuer.
Das Angebot am Markt ist sehr vielseitig. Fonds haben regionale
Schwerpunkte oder auch Schwerpunkte in der Investitionsphase.
Private
Equity-Finanzierungen fallen daher in den unterschiedlichsten
Unternehmensphasen an. In den Frühphasen, Gründung des Unternehmens,
spricht man von einer Venture Capital-Finan¬zierung, die späteren
Phasen der Finanzierung werden mit Private Equity bezeichnet. Als
weitere Finanzierungsmöglichkeit ist sogenanntes Mezzanine Capital zu
nennen. Mezzanine (ital. ‚mezzanino’ = Zwischengeschoss) beschreibt als
Sammelbegriff Finanzierungsarten, die einem Unternehmen
wirtschaftliches und/oder bilanzielles Eigenkapital zuführen, ohne den
Kapitalgebern Stimm- oder Einflussnahmerechte wie den
Unternehmensinhabern zu gewähren.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.